Magdeburger Halbkugeln in der Universitätsbibliothek Braunschweig

von Hasso Lancelle

 

Im Eingangsbereich der Universitätsbibliothek Braunschweig steht eine Vitrine mit physikalischen Apparaten aus der Hinterlassenschaft des Magdeburger Bürgermeisters Otto von Guericke. (1602-1686) Er war durch seine physikalischen Experimente, vor allem durch die Vorführungen mit den sogenannten Magdeburger Halbkugeln berühmt geworden, welche 24 Pferde nicht auseinanderbringen konnten, solange im Innern der Kugeln ein Unterdruck herrschte. Er gilt als Erfinder der Vakuumpumpe und hat seine Versuche auch auf anderen Gebieten, wie der Meteorologie, der Elektrizität und Astronomie in seinen wissenschaftlichen Werken beschrieben. Wie kommen nun die ausgestellten Originalapparate nach Braunschweig?

 

Im Jahr 1815 wurde auf Frachtkarren der Rest einer Kuriositätensammlung des 1811 verstorbenen Helmstedter Universitätsprofessors Beireis auf Befehl des Herzogs Friedrich Wilhelm nach Braunschweig gebracht. Sie bildeten den Grundstock einer Sammlung physikalischer Geräte im Collegium Carolinum am Bohlweg, dem Vorgänger der Technischen Universität. Allein 36 Positionen waren Guerick'sche Apparate, von denen die heute in der Bibliothek ausgestellten übriggeblieben sind. Nach einer 1898 angefertigten Beschreibung des Braunschweiger Physikprofessors Heinrich Weber handelt es sich um die folgenden Exponate:

 

1) Die Original-Luftpumpe Otto von Guerickes auf Dreifuß (vollkommener Art), übereinstimmend mit "Experimenta nova ",Tafel VI S.76.

[Ottonis de Guericke Experimenta nova (ut vocantur) Magdeburgica de vacui spatio, Amstelodami 1672.]

2) Die zwei kupfernen Halbkugeln, welche 16 Pferde nicht zu trennen vermögen, übereinstimmend mit der Abbildung Taf. XII S.106, "Experimenta nova" innerer Durchmesser 374 mm.

Zwei kleine Halbkugeln aus Messing, innerer Durchmesser 193 mm.

Ein Diopter mit Bussole von Messing vergoldet. Am Umgang der Bussole ist eingraviert: "Fait par Otto de Guericke Ingenieur a Magdeburg anno 1632 "; und darunter: "Gemacht in der Stadt Magdeburg im ersten Jahr nach deroselben kläglicher Zerstörung". [ Dieses Gerät verwendete Otto von Guericke wahrscheinlich zur Anfertigung eines Stadtplans, um das Ausmaß der Zerstörungen im Jahre 1631 und die Wiederaufbauplanung darzustellen. Das "de" scheint als "D" nachträglich eingefügt. ]

 

Die Exponate sind Teil einer größeren Sammlung Guericke'scher Apparate, die aus dem Nachlaß des bekannten Helmstedter Universitätsprofessors Beireis stammen und am 21.1.1815 nach Braunschweig überführt wurden, um in der dortigen Sammlung des Collegium Carolinum am Bohlweg ausgestellt zu werden.

Vorausgegangen war ein jahrelanger Rechtsstreit zwischen den Erben des 1809 verstorbenen Prof.essors Beireis und der Universität Helmstedt. Die Erben hatten schon Auktionskataloge drucken lassen, doch die Universität führte den Nachweis, daß Beireis seine physikalische Sammlung der Universität vermacht habe. Der Prozeß blieb in der Schwebe, weil der neu etablierte König von Westfalen, Jerôme Bonaparte, 1810 die Universität Helmstedt schließen ließ. Dann überlagerten die kriegerischen Ereignisse den in der Residenz Kassel anhängigen Prozeß, der schließlich wieder unter die Herzogliche-Braunschweigische Gerichtsbarkeit fiel und zugunsten des Collegium Carolinum entschieden wurde.

 

Beireis lehrte seit 1759 in Helmstedt an der philosophischen Fakultät. Er hielt nicht nur Vorlesungen über Physik, sondern auch über Physiologie, Chemie, Heilmittellehre und Chirurgie. Seine Vorlesungen waren gut besucht, denn nach den Schilderungen seiner Studenten waren sie höchst unterhaltsam. Späße, Schnurren und Schimpfwörter brachten zwar keinen geregelten Unterricht, doch besuchten seine Studenten seine Veranstaltungen wiederholt, solange sie in Helmstedt waren. Sicher trug das Anschauungsmaterial, das er auf eigene Kosten erworben hatte, zur Beliebtheit seiner Vorlesungen bei. Schon damals waren die Mittel einer Universität wie des Juleum Carolinums beschränkt, so daß er auch wertvolle physikalische Werke der Universität schenkte, wie 1761 die "Physices elementa mathematica" von Wilhelm Jacob s' Gravesande,. Er versah das Werk mit folgender Widmung: "Optimi et gravissimi, s'Gravesande opera physices elementa mathematica Bibliothecae Juliae Carolinae D. D. D. Godofredus Christopherus Beireis.. Idem ille Beireis et dedit in perpetuum usum hujus Academiae omnia, que possedit, instrumenta sua physica et mathematica." Wie waren die Guericke'schen Apparate überhaupt nach Helmstedt gekommen ? Nach dem Tode Otto von Guerickes 1686 blieb seine Apparatesammlung unberührt, der Nachlass ging erst 1759 auf drei seiner Nachkommen über. Einer der Erben, der Regierungsrat von Biedersee, hat eine Beschreibung der auf ihn überkommenen Gegenstände hinterlassen. Unter ihnen befanden sich 2 "Luftpumpen", die großen "Hämisphäria" (Halbkugeln), "damit er in Gegenwart des Kaisers experimentiert hat", "das von ihm selbst verfertigte Astrolabium" (hier ist zweifellos der Diopter mit der Inschrift gemeint). Nach dem Tode von Biedersee kaufte Professor Beireis 1791 die ganze Sammlung auf und ergänzte sie noch durch Käufe von den anderen Erben. Es war an der Universität Helmstedt gar nicht so ungewöhnlich, dass ein Dozent für Physik die Geräte selbst erwerben mußte. In einer Inventur, welche der kaiserliche Intendant in Braunschweig, Daru, während der französischen Besatzungszeit angefordert hatte, schreibt der Vizepräsident der Universität Henke:

"Eine sehr ansehnliche und reiche Sammlung von Naturalien, Kunstsachen, physikalischen und anderen Instrumenten besitzt der Professor Beireis und macht davon in seinen Vorlesungen instruktiven Gebrauch. Die Universität hat sichere Hoffnung, diese Sammlungen nach dem Tode des Besitzers zum Eigenthum zu erhalten."

Beireis lehrte seit 1759 in Helmstedt an der philosophischen Fakultät. Er hielt nicht nur Vorlesungen über Physik, sondern auch über Physiologie, Chemie, Heilmittellehre und Chirurgie. Seine Vorlesungen waren gut besucht, denn nach den Schilderungen seiner Studenten waren sie höchst unterhaltsam. Späße, Schnurren und Schimpfwörter brachten zwar keinen geregelten Unterricht, doch besuchten seine Studenten seine Veranstaltungen wiederholt, solange sie in Helmstedt waren. Sicher trug das Anschauungsmaterial, das er auf eigene Kosten erworben hatte, zur Beliebtheit seiner Vorlesungen bei. Schon damals waren die Mittel einer Universität wie des Juleum Carolinums beschränkt, so daß er auch wertvolle physikalische Werke der Universität schenkte, wie 1761 die "Physices elementa mathematica" [von Wilhelm Jacob s' Gravesande. Lugduni Batavorum. (Leiden) 1725]

Er versah das Werk mit folgender Widmung: "Optimi et gravissimi, s'Gravesande opera physices elementa mathematica Bibliothecae Juliae Carolinae D. D. D. Godofredus Christopherus Beireis.. Idem ille Beireis et dedit in perpetuum usum hujus Academiae omnia, que possedit, instrumenta sua physica et mathematica." 1802 berichtet der Senat dem Herzogl. Braunschweigischem Ministerium: "Leibmedicus Beireis besitzt eine seltene Sammlung Apparate für die Naturkunde und Naturgeschichte zum Gebrauche der studiosi." Hinzugefügt wird, daß Professor Beireis diese Sammlung nach seinem Tode der Universität vermacht hat.

 

Wen wundert es, wenn seine Studenten begeisterte Schilderungen abgeben. Karl von Heister zitiert den Bericht eines Studenten aus der Zeit um 1777: "Ich habe die Experimental-Physik zweimal, auch die Chemie bei ihm gehört, und die Deutlichkeit, die Lebhaftigkeit und das fast durchgehendst Anschauliche des Vortrags machten mir diese Vorlesungen so werth. Nie habe ich dunkle Formeln oder Andeutungen auf eine besondere Art von Geheimnissen gehört. Nur behauptete er öfters, tiefer als jeder andere in die Natur eingedrungen zu sein. Die Vorlesungen gewannen ungemein an Belehrung und fesselten in so hohem Grade, weil Beireis kein Opfer scheute, um Alles zu veranschaulichen. Dazu dienten ausgezeichnete Instrumente, kostspielige Experimente, Illustrationen aller Art u.s.w., und auf solche Weise bot sich den Studirenden eine Anschauung, wie außer zu Helmstedt, wohl an keinem anderen Ort." Bei der Vorstellung der Guericke'schen Halbkugeln ließ er sich z. B. weitläufig über die Genealogie der Guerickes und weiter noch über das ganze magdeburgische Patriziat aus, vielleicht provoziert durch die studentischen Zuhörer, die wie die Schüler auch heutzutage, mit Freude sehen, wenn der Lehrer möglichst weit vom eigentlichen Thema abschweift.

 

Professor Beireis verstarb am 18. September 1809. Die ein Jahr später befohlene Schließung seiner geliebten Universität durch den neuen Landesherrn, Jerôme Napoleon, dem König von Westfalen, erlebte er nicht mehr. In dem neu geschaffenen Königreich waren viele kleinere ehemalige Fürstentümer mit ihren jeweiligen Landesuniversitäten vertreten. Sie wurden zunächst vereinigt, und in der Folge wurden die vermeintlich unrentablen geschlossen. Helmstedt wurde zugunsten der Universitäten in Göttingen und Hannover als Standort aufgegeben und der Besitz ging in den Helmstedter Studienfonds ein.

 

Noch ehe man sich über den Verbleib der Sammlungen und der Bibliothek schlüssig wurde, begannen die Erben von Beireis, seine Schenkung an die Universität anzufechten. Es entstand ein vier Jahre andauernder Rechtsstreit mit Gutachten und Gegengutachten, wobei die Juristen sogar Verordnungen des römischen Kaisers Justinian von 528 - 531 heranzogen. A.A.H. Lichtenstein, der mit Professor Beireis befreundet war, führte eine genaue Inventur durch und gab das Verzeichnis der Sammlungen 1811 in Druck. Es sollte, wie er im Vorwort sagte, nicht nur Grundlage für die am 17. Juni 1811 angesetzte geplante Auktion sein, sondern einem interessierten Publikum einen Einblick über die Reichhaltigkeit der Sammlung ermöglichen. Zuvor waren schon Auktionskataloge für Beireis' Bibliothek, seine Gemälde und die Münzsammlung erschienen. Dieser IV. Teil führte den pompösen Titel:

 

"Verzeichnis einer ansehnlichen Sammlung von mannigfaltigen großentheils kostbaren und erlesenen Seltenheiten aus allen Reichen der Natur und Kunst in einem Zeitraume von sechzig Jahren sorgfältig zusammen gebracht durch Christoph Gottfried Beireis, der Arzneigelahrtheit und Weltweisheit Doctor, Herzogl. Braunschweig. Leibarzt und Hofrath, der theoretischen und practischen Medicin, Physik, Chemie, gesammten Naturgeschichte & öffentlicher ordentlicher Lehrer auf der ehemaligen Julius-Carls-Universität zu Helmstedt & welche am 17ten Juny 1811 und folgenden Tagen öffentlich versteigert werden sollen."

 

Lichtenstein, Schüler von Beireis, der ihm auch freundschaftlich verbunden war, verbürgte sich im Vorwort für die Echtheit der aufgeführten Stücke. Er habe die Angaben mit den vorhandenen Belegen gewissenhaft verglichen und durch seine langjährige Bekanntschaft mit Beireis auch hinreichende Kenntnis über die Herkunft der nicht schriftlich belegten Stücke. Ebenso beantwortet er die Frage, woher ein Privatmann wohl das Geld hernahm, um dergleichen äußerst kostbare Seltenheiten anzukaufen: Beireis habe ein gutes Gehalt bezogen und für seine frugale Junggesellenwirtschaft wenig ausgegeben. Die Guericke'schen Apparate finden sich mit 36 Positionen in der III. Hauptabteilung S.17-27 unter physikalischen, mathematischen und astronomischen Instrumenten. Lichtenstein will die 36 Stück "gegen ein ansehnliches Gebot" im Ganzen verkauft sehen. Staatsrat Leist, der in der Regierung des Königreichs Westfalen für das Unterrichtswesen zuständig ist, holt bei den Göttinger Professoren Gutachten ein. Der Rektor der Universität Göttingen, Meyer, schreibt am 10.8.1811 an Staatsrat Leist: "wenn gleich die meisten dieser Instrumente den jetzigen Zustand der Wissenschaft nicht mehr angemessen seyn mögen, so gehören sie doch zur Geschichte der Wissenschaft, und was insbesondere die Otto v. Guericke'schen Instrumente betrifft, so würde wohl jeder Besitzer eines Cabinets stolz darauf seyn, diesen Nachlaß eines für die Wissenschaften so verdienten Mannes, als Otto v. Guericke war, zu besitzen."

 

Daraus ist zu ersehen, daß wohl die Guericke'schen Apparate das Glanzstück der Sammlung waren. Im ganzen geht es um 281 Positionen aus dem Auktionskatalog, der jedoch noch viel umfangreicher ist, denn er umfaßt noch Mineralien, Pflanzenpräparate aus aller Welt, ausgestopfte Tiere und weitere Kuriositäten, wie eine künstliche Maus, eine chinesische Puppe, eine schwebende Lampe, Vexiergläser und andere Kuriositäten mehr.

Wie aus einem Schreiben des Professors David Pott

an Seine Magnifizenz, den Rektor der Universität Göttingen hervorgeht, war Anfang 1813 ein Prozess gegen die Beireis'schen Erben gewonnen. Das betraf aber zunächst nur den Nachweis der Schenkung an sich, doch die Erben versuchten nun die wertvollen Guericke'schen Apparate wie auch die Lieberkühn'schen Präparate als bloße Antiquitäten ohne aktuellen wissenschaftlichen Wert aufgefasst zu sehen.

 

Alles hing nun von der Auslegung des in der Schenkung benutzten Ausdrucks "instrumenta" ab. In seinem Gutachten vom 18. April 1813 rät Prof. Pott: ""Die Erben dürften vielleicht jenen von Beireis gebrauchten Ausdruck "instrumenta" als Commentar über die Worte: Apparat und Sammlung benutzen. (Dies entsprach nämlich dem Wortlaut des zweiten Testaments!) Auf diese Ansichten und Besorgnisse wäre der Herr Staatsrath Leist vielleicht aufmerksam zu machen, um die nöthigen Vorsichtsmaßregeln zu ergreifen, damit wir so viel bekommen, als der Verstorbene der damals noch für sich bestehenden, jetzt mit den übrigen Westphälischen Universitäten reunirten Universität Helmstedt wirklich zu schenken gewillt war, denn mehr als dies werden wir selbst auch nicht wollen."

Was erschien dem Gutachter nun außer den schon genannten Stücken als erstrebenswert? Er führt auf: einen großen Magneten, die Hahn'sche Rechenmaschine, eine Reihe von historischen Barometern, die Vaucanson'schen Automaten, eine astronomische Uhr, eine Sammlung seltener Mineralien, einige ausgestopfte Vögel und die Bibliothek mit kostbaren historischen Büchern.

 

Das Gericht scheint den Begriff "instrumenta" eng ausgelegt zu haben, wie wir bei einer Inventaraufnahme der im Collegium Carolinum angelangten Stücke sehen. Heute würden die originalen Vaucanson'schen

Automaten schon von großem Interesse sein, handelte es sich um den bekannten Flötenspieler, den provençalischen Hirten mit Trommel und Flagolet und die Ente aus Messing. Diese Ente konnte schnattern, ihre Flügel heben,die Federn sträuben, im Wasser untertauchen, Nahrung aufnehmen und sogar verdauen.! Goethe berichtet über die Ente, die er beim Besuch der Beireis'schen Sammlung im August 1805

in Helmstedt zu sehen bekam. Abschließend schätzte Prof. Pott den Wert der Schenkung einschließlich "dieser nicht ganz gering anzuschlagenden Luftpumpe" auf etwa 1000 Franken.

Leider wurden durch einen unsachgemäßen Transport mit Pferdefuhrwerken viele der wertvollen Stücke durcheinandergeworfen und beschädigt, so dass etwa ein Viertel auf dem Dachboden landete und z. T. gar nicht mehr katalogisiert wurde.

 

Wie war nun Beireis an die vielen Guerickeschen Apparate gekommen? Sein schon genannter Schüler und Freund H.Lichtenschein verbürgte sich für die Echtheit der in seinem Auktionsangebot aufgeführten Stücke, da er die Belege überprüft und auch über die Herkunft nicht besonders belegter Stücke durch seine langjährige Bekanntschaft Kenntnis habe. Beireis habe sie 1791 nach dem Tod von den Erben des Magdeburger Regierungsrats Friedrich Wilhelm von Biedersee. Von Biedersee war es zu verdanken, daß er nach dem im Jahre 1777 erfolgten Tod von Friedrich Wilhelm von Guericke, (des letzten männlichen Nachkommens Guerickes ), die bis dahin unberührte Apparatesammlung Guerickes den drei Erbtöchtern abkaufte. Er gab sich zwar gerne als Urenkel Guerickes aus, hatte jedoch die Verwandtschaft erst durch die Verheiratung seiner ältesten Tochter mit Friedrich Wilhelm von Guericke sanktioniert.

 

Immerhin kam die Schenkung den aufblühenden technischen Wissenschaften zugute, was sicher im Sinne von Beireis war. Denn aus dem Collegium Carolinum ging sie in den Fundus des Polytechnikums über, um schließlich der Geschichte der technischen Wissenschaften in der Braunschweiger Technischen Universität als Anschauungsmaterial zu dienen.

 

 

 

Literatur:

 

Goethe, J.W. "Goethes Reise nach Helmstedt" in Braunschweiger Jahrbuch, Bd.49, Braunschweig 1968.

Goethes Werke, Bd.31, Ausgabe Stuttgart u. Tübingen1830. Tag-u. Jahreshefte S.207 ff.

Grothe, H. Studien zur Geschichte der Industrie.

Ottonis de Guericke Experimenta nova (ut vocantur) Magdeburgica de vacui spatio, Amstelodami 1672.

Heister, Karl von, Nachrichten über Gottfried Christoph Beireis. S.81, Berlin 1860.

Lancelle, Hasso: "Magdeburger Halbkugeln in der Universität Helmstedt" in Kreisbuch 2002, Landkreis Helmstedt, S. 57-64.

Lichtenstein, H. Verzeichnis einer ansehnlichen Sammlung ····, zusammengebracht durch Beireis, Helmstedt 1811.

Dr. Marx, Carl Michael, Die physikalische Sammlung des Herzgl. Collegii Carolini in Braunschweig. Braunschweig 1831.

Nentwig, Heinrich: Die Physik an der Universität Helmstedt. Wolfenbüttel 1891.

Schimank, Hans: Die drei Luftpumpen Otto von Guerickes, eine bisher unbekannte Anleitung zum Experimentieren damit und eine ebenfalls bisher unbekannte Anweisung zur Wettervorhersage auf Grund barometrischer Beobachtungen. In: Abhandlungen der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft,;13 S.128-148. Braunschweig 1961.

Dr. Schossig, Ilse: "Die Nachfahren Otto von Guerickes" in Familienforschung heute, Mitteilungen der AG Genealogie in Magdeburg, Heft 17, S. 6-16, Magdeburg 2003.

Vaucanson, Jaques. "Les automates de Vaucanson et leur dessin" Ausstellungskatalog : Conservatoire des arts et métiers. Paris 1983.

Weber, Heinrich: Über die Otto von Guericke'schen Original-Apparate. In: Verhandlungen der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte. 69. Versammlung zu Braunschweig 20.-25. September 1897; Th.2. 1.Hälfte Naturwissenschaftliche Abtheilungen.

Weber, Heinrich: Zur Geschichte der Otto von Guericke'schen Apparate. o.D., n.1898, o.O, wohl in Braunschweig.

 

Ungedruckte Quellen:

Acta des Studienfonds zu Helmstedt der von dem weil. Professor Beireis der Universität Helmstedt gemachte Schenkung seiner Sammlungen für die Naturgeschichte und Naturlehre und deren - jedoch erfolglose - Anfechtung von Seiten der Universalerben betreffend. 1811-1814. Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, Sign. 37Alt 1 1067.

Maschinenabschrift Ausstellungskatalog Goethe-Beireis, Helmstedt 1930.