Ein Tagesausflug in das Deutsche Historische Museum

von Brenda Frey

 

Am 02.02.2007 unternahmen etwa 30 wissbegierige Studenten, Mitarbeiter und Freunde des Historischen Seminars einen Ausflug nach Berlin. Ziel unserer Begierde war die Daueraustellung zur Deutschen Geschichte im Deutschen Historischen Museum.

Pünktlich 7:40 Uhr trafen wir uns am Braunschweiger Hauptbahnhof, um mit Fahrkarten von unserem fleißigen Organisator Lars Strominski versorgt zu werden, und um bequem und schnell mit dem ICE nach Berlin zu reisen. Zufrieden machten wir es uns in dem für uns reservierten Abteil gemütlich.

 

Wieder pünktlich wie die Preußen standen wir kurz vor Öffnung des DHM um 10 Uhr am Eingang und fieberten dem Einlass entgegen. Nun hatten wir genügend Zeit, um uns die Ausstellung anzusehen.

Im oberen Stockwerk begann der Rundgang durch die Deutsche Geschichte. Zur Vorgeschichte informierten medienreiche Räume über die Antike und das Mittelalter, um in der Reformationzeit ausführlicher zu werden. Verschieden gebaute und farbig gestaltete Bereiche gewährten interessante Einblicke in die Epochen der Deutschen Geschichte, die man entweder sehr ausführlich betrachten, oder grober überblickend erfassen konnte. Die unterschiedlichsten Medien ließen den Besuch nicht eintönig werden. Besonders haben mir die ausgewählten Quellen zu jeder Epoche gefallen, die man sich an der Seite zu Gemüte führen konnte. So wurde jede Zeit durch Stimmen aus der Vergangenheit lebendig.

Der obere Rundgang schloss mit dem Ersten Weltkrieg. In der unteren Etage wurde die Ausstellung ab der Revolution 1918/19 bis zum Mauerfall fortgesetzt. Die Räume waren kleiner und die zahlreichen Exponate gaben mir ein beengteres Gefühl, so dass ich mich anfangs ein wenig überfordert fühlte, was die spannenden geschichtlichen Einblicke jedoch wett machten.

In einer Präsentation konnte die gesamte Austellung zusätzlich in bequemen Kinosesseln angesehen werden.

Eine wirklich gelungene und empfehlenswerte Ausstellung!

 

Ab 13 Uhr hatte jeder die Möglichkeit seiner Wege zu gehen, um uns 15 Uhr zu einem "historischen Spaziergang" wieder zu treffen. Herr Ludewig führte uns Unter den Linden über die Wilhelmstraße zum Holocaust-Mahnmal und versorgte uns mit wissenswerten Informationen. Es sei ihm an dieser Stelle herzlich gedankt!

 

Nach einer weiteren Freizeit trafen wir uns schließlich 19:15 Uhr wieder am Berliner Hauptbahnhof, um bereichert die Heimreise anzutreten. Insgesamt ein toller Ausflug! Vielen Dank an unseren Lars Strominski!