Kommentar zu "Hans Krebs - Hitlers treuester General"

von Thorsten Beigel

 

„Zumindest für die jungen Leser darf es 60 Jahre nach dem Ende des Kriegs keine Tabus mehr geben – wenn sie verstehen sollen, wie die Schreckensherrschaft möglich war. Deshalb müssen wir die Menschen, die das Dritte Reich prägten, akribisch und vorurteilsfrei erkunden – wie zum Beispiel Hitlers treuesten General, der ein Kind unserer Region war.“ So rechtfertigt Chefredakteur Paul-Josef Raue im Editorial des Sonderheftes der Braunschweiger Zeitung zu Hans Krebs die ausführliche Darstellung von dessen Lebensgeschichte, die – kaum überraschend – in der Leserschaft auf ein geteiltes Echo gestoßen ist.

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Die Sage von Heinrich dem Löwen

beigetragen von Christian Frey

 

Der Sammelleidenschaft der Gebrüder Grimm ist es zu verdanken, daß uns viele deutsche Sagen erhalten geblieben sind. Dem Projekt Gutenberg ist es zu verdanken, daß wir diese Sagen im Internet finden. Wir haben die Sage von Heinrich dem Löwen in GiBS.info aufgenommen. Viel Spaß beim Lesen! mehr...

 

zusammengestellt von Kai Drewes

 

Geboten wird auf 39 Einzeltafeln (hier als pdf-Dateien abgelegt) à fünf Generationen eine Übersicht über die Vorfahren Herzog Heinrichs „des Löwen“ († 1195) bis um das Jahr 800, also bis zur Zeit Karls „des Großen“. Dieser ist zugleich der häufigste nachweisbare Vorfahr des „Löwen“, welcher auf Tafel 1 den Ausgangspunkt der Betrachtung bildet (Anschlüsse an andere Tafeln sind jeweils kenntlich gemacht). Heinrich „der Löwe“ erweist sich bei genauer Betrachtung als ein echter Europäer: Unter seinen Vorfahren befinden sich u.a. deutsche, englische, italienische, schwedische, ungarische und polnische Könige, russische Großfürsten und byzantinische Kaiser ... Weiter ...

 

Julius de Lattin - Ein Professor auf Abwegen

Eine biografische Skizze von Uwe Lammers

 

Gelegentlich entdeckt ein Historiker bei Recherchen in der Vergangenheit Menschen, die von der Zeit schier verschlungen worden sind. In diesem Fall, besonders dann, wenn es sich um rätselhafte Schicksale aus der Zeit des Nationalsozialismus handelt, erwacht bisweilen der Ehrgeiz, mehr über diese Personen herauszufinden.

Einer dieser vergessenen Menschen war Julius de Lattin. Download file.

 

Zwei seltsame Weggefährten: Wilhelm Moog und Immanuel Kant

von Uwe Lammers

 

Die nationalsozialistische Gewaltherrschaft hat viele wissenschaftliche Karrieren unwiderruflich vernichtet. Nur die bekanntesten Opfer sind bis heute wieder aus dem Dämmer des Vergessens wachgerufen worden, der sich über sie gelegt hat. Der hessische Philosoph Willy Moog gehört zu jenen, die noch immer weithin vergessen sind. Download file

 

Alfred Tode (1900-1996)

von Uwe Lammers

 

Man nannte ihn den Mann, der die Steine zum Reden brachte. Dr. Alfred Tode, der am 4. Mai 1996 im hohen Alter von 95 Jahren starb, erwarb sich als langjähriger Leiter des Braunschweigischen Landesmuseums und Veteran der Vor- und Frühgeschichtsforschung im norddeutschen Raum unbestreitbare Verdienste. Download file

 

Friedrich August Möbius

„Der Stimmenzauberer“ oder: „Stimmbildung dem ganzen Volke durch die deutsche Schule!“

von Uwe Lammers

 

Friedrich August Möbius gehört zu den vergessenen Dozenten der Technischen Hochschule Braunschweig. [...] Das mag daher kommen, dass sein Fach - er ist „Lektor für Phonetik, Vortragskunst, Stimm- und Sprachheilkunde“ - umständlich und bieder klingt und er durch keinerlei spektakuläre Vorfälle bekanntgeworden ist. So jedenfalls scheint es demjenigen, der sich an die gängigen Publikationen zur Hochschulgeschichte hält. Download file

 

Gedanken zu Heinrich Heffter

Ein biografiegeschichtlicher Abriß von Uwe Lammers

 

„Heinrich Heffter? Wer soll das denn sein?“

„Nie gehört, den Namen.“

„Dieser Name sagt mir jetzt gar nichts.“

So und ähnlich fielen die Reaktionen aus, wenn ich in den vergangenen Wochen die Sprache auf Professor Dr. Heinrich Heffter brachte. Weiter...