Über die Arbeit zweier Hobby-Historiker Wie gehen sie vor? Wie behandeln sie Quellen? Für wen schreiben sie?

von Thorsten Köster

 

Ein wichtiger Bestandteil des Geschichtsstudiums ist die Erlangung der Fähigkeit, sich in ein historisches Thema einzuarbeiten und für andere aufzubereiten. Nun begegnen uns im täglichen Leben vielfach Menschen, die nicht auf dieses Wissen zurückgreifen können, sich aber trotzdem in ihrer Freizeit mit Geschichte befassen. Wie diese Personen vorgehen und auf welchen Gebieten sie arbeiten, möchte ich anhand zweier Beispiele aus meinem persönlichen Umfeld darstellen. Weiter...

 

Braunschweigische Leichenpredigten - Eine Fundgrube für Personalforschung

von Hasso Lancelle

 

Auf der Suche nach Lebensdaten von Braunschweiger Patriziern entdeckte ich eine Quelle, die zeitlich bis weit vor die Daten in Kirchenbüchern und Einwohnerverzeichnissen hinausreicht. Es sind die gedruckten Leichenpredigten, die um die Mitte des 16. Jahrhunderts mit der Ausbreitung der Reformation in Mode kamen und deren Blütezeit etwa zweihundert Jahre anhielt. Weiter ...

 

Geschichtsunterricht im Dritten Reich: Ein „Zeitzeuge“ erinnert sich an seine Schulzeit

von Hasso Lancelle

 

Nicht über die üblichen Kriegserlebnisse will ich hier berichten, sondern über (natürlich höchst subjektive) Eindrücke aus dem Schulalltag während dieser Epoche, denn weder meine Kinder noch meine jüngeren Geschwister können sich eine Vorstellung von den seltsamen Zuständen im Unterricht machen, die ein Franzose als „bizarr“ bezeichnen würde. weiter ...

 

Ein Wochenende in Tilleda

von Maic Gronych

 

Die Königspfalz am Fuße des Kyfhäusers unterhalb des Kyfhäuserdenkmals ist leider nicht ganz so bekannt wie zum Beispiel Örlinghausen oder Ribe (DK) – zu unrecht wie ich meine. Die Königspfalz ist eine Reise wert. Wie wir sie an einem Wochenende im Oktober 2004 gemacht haben. Mehr...