Imitatio Alexandri – Alexander der Große und die römischen Kaiser

 

Caesar und Pompeius

Im Jahre 68 v. Chr. war Julius Caesar als Quaestor (Finanzbeamter) in Spanien. Dort, so berichtet der römische Schriftsteller Sueton in seinen Kaiserbiographien (enstanden um 121 n. Chr.), erblickte er eines Tages in einem Tempel des Herkules eine Büste Alexanders des Großen. Er soll geseufzt haben und wurde ganz traurig. Schließlich hatte Alexander mit 32 Jahren schon den ganzen Erdkreis unterworfen. Im Gegensatz dazu stand Caesar im gleichen Alter noch am Beginn seiner Karriere. Diese Anekdote zeigt den Platz, den Alexander noch 300 Jahre nach seinem Tod in der Vorstellungswelt der Menschen einnahm: Seine Leistungen galten als Vorbild und spornten zu eigenen Verdiensten an.
Auch Pompeius, Caesars späterer Rivale im Bürgerkrieg, identifizierte sich mit dem Makedonenkönig. Anlass dazu gab ihm seine Kriegführung im Osten des römischen Reiches. Seit dem Ende des 2. Jahrhunderts kam es immer wieder zu Konflikten zwischen dem römischen Staat und Mithradates, dem König von Pontos in Kleinasien. Dieser hatte ein Großreich an den Küsten des Schwarzen Meeres errichtet. Dabei wurde er von seinem Schwiegersohn Tigranes, dem König von Armenien unterstützt. 73 v. Chr. brach der Krieg erneut aus, weil Mithradates die römische Herrschaft über Bithynien an der Nordküste des Schwarzen Meeres nicht anerkannte.
Nachdem Pompeius bei der Bekämpfung der Seeräuber des Mittelmeeres im Jahre 67 v. Chr. seine militärischen Fähigkeiten deutlich unter Beweis gestellt hatte, erhielt er für das folgende Jahr den Oberbefehl für den Krieg im Osten. Dabei löste er jenen Lucullus ab, dessen Festmähler noch heute sprichwörtlich sind. Noch im Jahre 66 v. Chr. gelang es Pompeius, Mithradates vernichtend zu besiegen. Unter dessen Schätzen fand er einen Mantel, der angeblich Alexander gehört haben soll. Er zog bis in den Kaukasus und warf auch Tigranes von Armenien nieder.

Pompeius Zeitgenossen sagten ihm nach, er sehe den Statuen seines Vorbildes Alexanders des Großen ähnlich. (Bilder VRoma)

Als Pompeius 62 v. Chr. nach Italien zurückkehrte, hatte er die Provinz Syria neu geschaffen, sowie die Provinzen Bithynia et Pontus und Cilicia vergrößert und neu geordnet. Den übrigen Teil Ostanatoliens und Syriens gliederte er in von Rom abhängige Klientelfürstentümer.
61 v. Chr. erhielt er für seine Verdienste zweitätige Triumphfeiern zugesprochen. Bei diesen präsentierte er sich in dem erbeuteten Kleidungsstück gleich einem zweiten Alexander. In Anlehnung an den Makedonen nannte ihn die Menge Pompeius Magnus – Pompeius der Große. Ebenso sagte man ihm nach, dass sein Aussehen den Statuen Alexanders ähnelte.
Doch auch diese Ähnlichkeit sollte ihm nicht helfen. 49 v. Chr. kam es zum offenen Kampf zwischen den Rivalen Caesar und Pompeius. Der Senat, der sich zum größten Teil hinter den letzteren gestellt hatte, berief Caesar von seinem Kommando in Gallien ab und erklärte ihn zum Hochverräter. Daraufhin überquerte dieser mit seinen Truppen den Rubico, den Grenzfluss zwischen seiner Provinz Gallia cisalpina und Italien – der Bürgerkrieg war erneut ausgebrochen. Bei Pharsalos in Thessalien kam es im folgenden Jahr zur Entscheidungsschlacht. Pompeius unterlag und suchte sein Heil in der Flucht nach Ägypten. Doch dort ließen ihn die Ratgeber des minderjährigen Pharao Ptolemaios XIII. ermorden.

 

Octavian und Marc Anton

Aber auch dem Sieger war das Glück nicht hold. 44 v. Chr., an den Iden (15.) des März, wurde er von einer Gruppe Senatoren ermordet. Seine Nachfolge trat sein Adoptivsohn an: Octavian, der spätere Augustus. Sein Widersacher war Marc Anton. Dieser hatte sich mit der ägyptischen Königin Kleopatra, der ehemaligen Geliebten Caesars verbündet. So wie Alexander nach seiner Rückkehr aus dem Indienfeldzug, ließ er sich in Kleinasien als neuer Dionysos, der Gott des Weines, feiern. Doch in der Seeschlacht bei Actium, an der westgriechischen Küste, wurden er und seine Verbündete 31 v. Chr. von Octavian besiegt. Dieser gründete, so wie Alexander der Große nach seinem Sieg gegen den indischen König Poros am Fluss Hydaspes die Stadt Nikaia, nun an dem Platz, an dem seine Truppen vor der Schlacht gelagert hatten, Nikopolis: die Stadt des Sieges.
Octavian verfolgte Marc Anton und Kleopatra bis nach Alexandria. Auf sein Herannahen nahmen sie sich das Leben, um der Gefangenschaft zu entgehen. So fand der Adoptivsohn Caesars bei seinem Einzug in die Stadt nur noch ihre Leichen vor. In Alexandria bezeugte er dem Gründer und Namensgeber der Stadt seine Ehren. Er besuchte das Grabmahl Alexanders und schmückte dessen Leichnam mit Blumen und einer goldenen Krone. Cassius Dio berichtet, Octavian habe den toten Körper auch angefasst, wobei die Nase abgefallen sei. Ob die Geschichte wahr ist oder nicht - Cassius Dio schrieb über zweihundert Jahre nach den Ereignissen -, Octavians Besuch am Grabmahl verdeutlicht seine Achtung für den Makedonen. Auf das Angebot, auch die Leichname der Ptolemäer, der Dynastie, zu der auch Kleopatra gehört hatte, zu sehen, soll er brüsk erwidert haben: Er sei gekommen um einen König zu sehen, keine Leichen.
Eine Anlehnung Octavians an Alexander findet sich auch in seinem Siegel, nachdem er den Namen Augustus (der Erhabene) erhalten hat. Geleitschreiben, öffentliche Bekanntmachungen und Briefe siegelte er mit dem Abbild des Makedonenkönigs. (Mehr zur Alexanderimitation des ersten Kaisers finden Sie im Artikel Alexander und die göttliche Schlange.)
Ob Augustus von seinem Aufenthalt in Alexandria auch die Rüstung des Makedonen mit nach Rom gebracht hat, ist nicht klar. Von ihrer Anwesenheit in der ewigen Stadt während der Herrschaft des Kaisers Caligula, der von 37 bis 41 n. Chr. regierte, berichten Sueton und Cassius Dio. Er soll Alexanders Brustpanzer gelegentlich zu seinen exzentrischen Auftritten getragen haben. So auch, als er die Bucht von Puteoli (heute Pozzuoli bei Neapel) auf einer Schiffsbrücke überquerte.

 

Die Severer

Doch auch wenn Caligula von seinen Biographen als willkürlicher Despot beschrieben wird, dem es oft an jedem Maß fehlte, sollte er in seinem Alexanderwahn von einem anderen in den Schatten gestellt werden: Kaiser Caracalla regierte von 211 bis 217 n. Chr. Mit seinem berüchtigten Vorgänger hatte er neben seinem schlechten Ruf auch gemein, dass er ebenso nach einem Kleidungsstück benannt worden war. Caligula hatte seinen Beinamen aus der Zeit als er als Kind in einem Legionslager gelebt hatte (caligula = Soldatenstiefelchen). Caracalla erhielt seinen Namen nach dem gleichnamigen gallischen Mantel, den er in Rom einführte.
Bekannt ist der Kaiser aus dem Geschlecht der Severer besonders durch seine Constitutio Antoniniana geworden, die 212 n. Chr. allen freien Bewohnern des Imperiums das römische Bürgerrecht verlieh, durch die nach ihm benannten Caracalla-Thermen in Rom, sowie durch die Ermordung seines eigenen Bruders und Mitregenten Geta. Was jedoch vielleicht ebenso bemerkenswert ist, ist seine wahnhafte Verehrung und Nachahmung Alexanders.

 

Über Caracalla, den römischen Kaiser von 211 bis 217, berichtet die Historia Augusta, er habe versucht, den wilden Gesichtsausdruck Alexanders des Großen nachzuahmen.

Die Historia Augusta berichtet, dass Caracalla mit Erreichen des Mannesalters ernst und reserviert wirkte. Er versuchte beständig, einen wilden Ausdruck auf seinem Gesicht zu tragen, um seinem Vorbild Alexander zu ähneln. Dessen Taten führte er stets im Munde. Auch benutzte er Becher und Waffen, von denen er glaubte sie hätten seinem Idol gehört. Gegenüber dem Senat behauptete er, der Makedonenkönig sei in ihm wieder zum Leben gekommen. In Rom und in den Militärlagern ließ er zahlreiche Statuen von Alexander und sich selbst aufstellen. Sein Wahn ging so weit, dass er die Peripatetiker, die Anhänger der philosophischen Schule des Aristoteles, hasste, weil er vermutete, dieser hätte etwas mit der Ermordung des Makedonen zu tun gehabt.
Seine Liebe zu Alexander dem Großen nahm Caracalla auch für alles Makedonische ein. Eines Tages soll in seiner Anwesenheit ein Militärtribun besonders elegant auf sein Pferd gesprungen sein. Als der Kaiser erfuhr, dass er Makedone war, er selbst Antigonus und sein Vater Philipp hieß - wie Personen aus Alexanders Familie und Umfeld - beförderte er ihn durch alle militärischen Ränge und ernannte ihn zum Senator im Rang eines ehemaligen Praetors. Auch trug Caracalla selbst Kleidung nach makedonischer Art und gab seinen Truppenführern die Namen makedonischer Feldherrn.
Aus 16.000 Makedonen stellte er eine Phalanx auf, die er nach seinem Vorbild benannte und mit Waffen aus der Zeit Alexanders ausrüsten ließ. Etwas Ähnliches hatte schon sein Vorgänger Nero getan, der von 54 bis 68 n. Chr. das römische Reich regierte. 66/67 hatte dieser Griechenland besucht und soll dabei einen Feldzug zur Kaspischen Pforte im Kaukasus geplant haben. Dies war eine Region, die selbst Alexander nicht erobert hatte. Dazu stellte er eine Legion aus großgewachsenen Italikern auf, die er Magni Alexandri phalanx nannte: Phalanx Alexanders des Großen. Doch aus dem Unternehmen wurde nichts. Schon im folgenden Jahr hatte sich Nero, durch aufständische Feldherren und den Senat bedrängt, das Leben genommen. Nun machte sich also Caracalla auf, diesen Plan umzusetzen und - auf den Pfaden Alexanders des Großen wandelnd - mit einer Phalanx in den Osten zu ziehen.
214 n. Chr. überquerte der Kaiser mit seinen Truppen den Hellespont (heute Dardanellen), wobei er Achill, dem Vorbild und mythischen Ahnherrn Alexanders opferte. Sein Grab besuchte er auch bei Troja und ließ ihm zu Ehren dort Spiele abhalten, an denen er selber teilnahm. Von Kleinasien zog er nach Ägypten, wie es schon sein Idol 550 Jahre vor ihm getan hatte. In Alexandria besuchte er Alexanders Grab und weihte ihm seinen Purpurmantel, das Zeichen seiner kaiserlichen Würde, sowie alle Wertsachen, die er bei sich trug. Dennoch standen die Bewohner der Stadt ihrem Kaiser nicht positiv gegenüber: Es kursierte eine Satire, die die Ermordung Getas durch Caracalla darstellte. Darüber erbost ließ dieser ein Blutbad unter den Einwohnern anrichten und zog wieder zu seinen Truppen, die in Antiochia in Syrien lagerten.
Alexander hatte eine Tochter des persischen Großkönigs Dareios zur Frau genommen. Nun forderte auch Caracalla die Hand einer Tochter des Herrschers der Parther. Dieser eigentlich aus dem Nordiran stammende Volksstamm hatte die Seleukiden, die Nachfolger Alexanders des Großen im Osten des Reiches, beerbt. Ihre Herrschaft erstreckte sich von Syrien bis zum Indus. Seine Forderung wurde ihm jedoch verwehrt. So fiel er 216 n. Chr. in parthisches Gebiet ein und brandschatzte es. Er eroberte Arbela im heutigen Nordirak und soll die königlichen Gräber der Parther geplündert haben. Ob er wirklich plante, es Alexander gleichzutun und das Reich der Parther zu erobern, ist ungewiss. Was auch immer seine Ambitionen waren, sie fanden ein plötzliches Ende: Am 8. April 217 ließ ihn der Prätorianerpräefekt Macrinus, der Kommandeur seiner Garde, ermorden und machte sich selbst zum Kaiser.

Doch Julia Maesa, einer Verwandten Caracallas aus Syrien, gelang es, die dortigen Legionen gegen den Usurpator zu mobilisieren. Macrinus wurde besiegt und hingerichtet. Mit der Behauptung, ihr Enkel sei ein Sohn des bei den Truppen beliebten Caracalla, sicherte sie ihm die Kaiserwürde. Der gerade 14-jährige Elagabal war ein Hohepriester des gleichnamigen Schutzgottes seiner Heimatstadt Emesa in Syrien. So zogen mit seiner Thronbesteigung 218 neben dem Idol seines Gottes, einem schwarzen Meteoritenstein, auch orientalische Sitten in Rom ein.
Diese sorgten jedoch zusehends für Befremden unter den Soldaten. So fürchtete Julia Maesa, die Truppen könnten sich erheben und ihren Enkel stürzen. Zur Sicherung der Herrscherdynastie der Severer überzeugte sie Elagabal, ein weiteren ihrer Enkel – Alexianus – 221 n. Chr. zu adoptieren und zum Caesar, zum Nachfolger zu bestimmen. In Anlehnung an die Alexanderverehrung Caracallas nahm nun der 12-jährige Caesar den Namen des Makedonenkönigs an. Dies sollte ihm das Wohlwollen der römischen Soldaten sichern.
Im Zusammenhang mit diesem Ereignis berichtet Cassius Dio von einer Begebenheit, die die Grenzen zwischen Realität und Alexandermythos völlig verschwimmen lässt: Kurz vor der Erhebung des Jungen sei in den Donauländern ein Dämon, ein übersinnliches Wesen, erschienen. Dieser hätte behauptet Alexander der Große zu sein und diesem äußerlich völlig entsprochen. Sein Gefolge soll aus vierhundert Männern bestanden haben, ausgerüstet mit Thyrsusstäben, dem Zeichen der Anhänger des Weingottes Dionysos. Anstatt sich dem Geist in den Weg zu stellen, hätten die staatlichen Behörden ihn mit Kost und Logie unterstützt. Ohne Schaden anzurichten durchquerte er mit seiner Schar angeblich die Donauprovinzen Moesien und Thrakien und setzte nach Kleinasien über. Dort sollen sie rituelle Handlungen versehen, ein Holzpferd begraben und daraufhin verschwunden sein.
Ob dieser unglaublichen Geschichte als wahrer Kern ein Usurpationsversuch zugrunde liegt, sei dahingestellt. Entscheidend ist, das Cassius Dio, ein Zeitgenosse des Severus Alexanders, sie als Tatsache schildert. Durch das Auftreten des Alexandergeistes wird die Erhebung des neuen Alexander aus dem Hause der Severer angekündigt und gesegnet. Der Zug des Dämons spiegelt zum einen den Zug Alexanders des Großen durch Karmanien wieder; nach seiner Rückkehr aus dem Indienfeldzug in den Iran hatte Alexander sich dort in einem Festumzug als zweiten Dionysos inszeniert. Zum anderen reflektiert die Geschichte den Partherzug Caracallas und schlägt damit den Bogen zur Herrschaftspropaganda des Severus Alexander. Schließlich war es die Erinnerung an jenen, die dem jungen Caesar die Loyalität der Truppen sichern sollte.

 

Die Macriani

Die Severer waren im dritten Jahrhundert n. Chr. mit ihrer Verehrung Alexanders keineswegs allein. Im Jahre 260 n. Chr. wurde der römische Kaiser Valerian im Kampf gegen die Sassaniden gefangen genommen und hingerichtet. Diese hatten 228 die Parther besiegt und ein neues persisches Großreich errichtet. In dieser Krise gelang es Fulvius Macrianus Maior, die römischen Truppen im Osten des Reiches für sich zu gewinnen und für seine Söhne Macrianus Minor und Quietus die römische Kaiserwürde zu usurpieren.

 

Der römische Kaiser Valerian kniet vor dem persischen Großkönig Shapur I. Felsrelief in Naqš-i Rustam (Bild Livius)

 

Die Mitglieder der Familie des Macrianus trugen immer Ringe und Armreife mit dem Abbild Alexanders des Großen mit sich. Auch ihr Geschirr und sogar ihre Kleidung waren mit dem Gesicht des Makedonen verziert. Wie die Historia Augusta berichtet, glaubten die Macriani, dass ihnen so Alexander bei allem was sie täten helfen werde. Doch auch im diesem Fall brachte die Verehrung Alexanders keinen Segen. Schon im Jahr nach der Usurpation kämpften Macrianus Maior und Minor in Thrakien gegen die Truppen des Gallienus, des Sohnes Valerians. Sie verloren dort die Schlacht und ihr Leben. Auch Quietus wurde bald darauf ermordet.
Der Glaube an die schützende Kraft von Abbildern Alexanders des Großen hielt jedoch an. So wetterte noch Johannes Chrysostomos, ab 398 n. Chr. Bischof von Konstantinopel, dagegen, Münzen mit dem Antlitz des Makedonen als Schutzamulette am Kopf und an den Füßen zu tragen.
Doch mit der Christianisierung des römischen Kaisertums in der ersten Hälfte des 4. Jh. n. Chr. ging auch die Zeit der Alexanderimitationen zur Neige. Eine bezeichnende Ausnahme bildet noch einmal der vom christlichen Glauben abgefallene Julianus Apostata (römischer Kaiser 361-363). Im März 363 begann er einen Feldzug gegen den Perserkönig Shapur II., der immer wieder die Ostgrenze des Imperiums bedrohte. Julian wird nachgesagt, er habe mit diesem Unternehmen die Taten Alexanders des Großen überbieten wollen. Er soll sogar geglaubt haben er sei selber Alexander in einem neuen Körper. Aber auch ihm war das Schicksal nicht günstig. Schon im Juni desselben Jahres wurde er in einem Gefecht tödlich verwundet.

 

Empfohlene Literatur:

 

Grundlegende Untersuchung zu diesem Thema ist noch immer Alfred Heuss: „Alexander der Große und die politische Ideologie im Altertum” in: Antike und Abendland, Bd. 4 1954.

 

Empfehlenswert sind außerdem:

 

Bohm, Claudia: Imitatio Alexandri im Hellenismus. Untersuchungen zum politischen Nachwirken Alexanders des Großne in hoch- und späthellenistischen Monarchien, München 1989.

 

Weippert, Otto: Alexander-Imitatio und römische Politik in republikanischer Zeit, Augsburg 1972.

 

Wirth, Gerhard, „Alexander und Rom” in: A. Badian, Denis van Berchem, Alexandre Le Grand – Image et Realité, Genf 1976.

 

Zahlreiche Aufsätze, unter anderem von Helmut Castritius, zu dem Verhältnis der römischen Kaiser und Feldherrn zu Alexander finden sie in W. Will, Zu Alexander dem Großen, Festschrift G. Wirth zum 60. Geburtstag, Bd. 2, Amsterdam 1988.

 

Ein Überblick über die archäologischen Belege der Alexanderimitation des Pompeius, Caesars und Marc Antons bietet Dorothea Michel, Alexander als Vorbild für Pompeius, Caesar und Marcus Antonius, Brüssel 1967.

 

Zur Alexanderimitation in der römischen Kunst: Niels Hammerstad, „Imitatio Alexandri in Roman Art“ in: Jesper Carlsen, Bodil Due u. a., Alexander the Great – Reality and Myth, Rom 1993.

 

 

Quellen:

 

 

Caesar: Sueton, Divus Julius 7,1.

 

Pompeius: Appian, Mithridateios 17,117; Livius, Periochae 103,58; Plutarch, Pompeius 3.

 

Mark Anton: Plutarch, Anton. 24,4.

 

Augustus: Cassius Dio Röm. Gesch. 51,16; Sueton, Augustus 18; 50.

 

Caligula: Cassius Dio Röm. Gesch. 59,17,3; Seneca, Dialogi 2,18,4; Sueton, Caligula 52.

 

Nero: Sueton, Nero 19.

 

Carcalla: Cassius Dio Röm. Gesch. 78;79; Herodian, Historias 4,8,1;2;9; Historia Augusta Caracalla 2; Aurelius Victor Epitoma de Caesaribus 21,4.

 

Severus Alexander: Cassius Dio Röm. Gesch. 89,17,2-18,3; Herodian, Historias 5,7.

 

Macriani: Historia Augusta Tyranni Triginta 14.

 

Johannes Chrysostomos, Ad illuminando catechesis 2,5.

 

Julianus Apostata: Socrates scholasticus, Hist. ecc. 3,21.

 

 

Abbildungsnachweis:

 

 

Pompeius Magnus, EUR Museum, Rom, Jeremy Walker Images VRoma.

 

Alexander der Große, Riley Sculpture Collection John Gruber-Miller Images VRoma.

 

Caracalla, Berlin, Antikensammlung, Wikipedia.

 

Felsrelief in Naqš-i Rustam, Livius.

 

 

 

Kritik ist ausdrücklich erwünscht! Bitte an Alexander@gibs.info.

 

TL