Eine unerfüllbare Aufgabe? Hilfestellung zum Umgang mit einer mittelalterlichen Urkunde

 

Du sollst in einer Hausaufgabe deines Mittelalterseminars oder sogar in deiner Hausarbeit eine mittelalterliche Urkunde interpretieren? Die Urkunde ist noch nie ediert worden bzw. in der Forschung unbehandelt?

Dann bist du auf dieser Internetseite genau richtig und herzlich willkommen! Wir möchten dir bei deiner Aufgabe helfen und werden dir am Beispiel einer Urkunde aus dem Braunschweiger Stadtarchiv zeigen, wie du vorgehen könntest.

 

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich beim Stadtarchiv Braunschweig für die Bereitstellung der Urkunde und die Genehmigung zur Veröffentlichung bedanken, bei Herrn Dr. Christoph Friedrich Weber für die Betreuung des Projekts und bei GiBS für die Möglichkeit zur Veröffentlichung.

 

Folgende oder ähnliche Fragen könnten dir beim Gedanken an deine Aufgabe durch den Kopf gehen:

  • Wie fange ich das an?
  • Wie soll ich vorgehen?
  • Wo finde ich Hilfe?
  • Wozu überhaupt Urkunden?
  • Kann ich nicht irgendwie um die Urkundeninterpretation herumkommen?  

 

Zunächst zu deiner letzten Frage. Du hast folgende Möglichkeiten:

 

  1. Falls du meinst, dass du den Kopf in den Sand steckst, das Seminar zur mittelalterlichen Geschichte nicht mehr besuchst, es im nächsten Semester erneut versuchst, dann solltest du bedenken, dass du auch im nächsten Semester mit einer ähnlichen Aufgabe konfrontiert werden könntest und du mit der Vogel-Strauß-Methode nicht weiterkommst. Wenn du nun auf die Idee kommst, es  einfach nicht zu machen, dich in der nächsten Seminarsitzung mit irgendeiner Ausrede zu entschuldigen bzw. dir ein anderes Hausarbeitsthema zu suchen, in dem du keine bisher unbehandelte Urkunde interpretieren musst, solltest du deine Dozentin bzw. deinen Dozenten nicht unterschätzen, da sie bzw. er auf die Erfüllung deiner Aufgabe bestehen könnte oder daran denken, dass dir bei deinem neuen Hausarbeitsthema ein ähnliches Problem begegnen könnte.
  2. In keinem Fall solltest du die Urkunde von jemand anderem für dich bearbeiten lassen, denn dies wäre Betrug und kann ernste Folgen für dich haben, z.B. die Zwangsexmatrikulation. 
  3. Du versuchst es einfach so gut du kannst und suchst dir Hilfe, die du beispielsweise bei deiner Dozentin bzw. deinem Dozenten, hilfsbereiten Kommilitonen, Handbüchern und nicht zuletzt bei dieser Internetseite erhalten kannst. Hierbei wollen wir dir helfen. Lies dafür einfach weiter.

 

 

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