Museen, Archive und Sehenswürdigkeiten

 

Die reichhaltige Geschichte Braunschweigs kann an vielen Orten nachempfunden werden.

Museen und Sehenswürdigkeiten aus Braunschweig und Umland, wie auch ausgewählte aus der ganzen Bundesrepublik finden Sie hier.

 

Deutsches Historisches Museum

 von Timo Jünemann

 

Das Deutsche Historische Museum bietet auf seiner Internetpräsenz sowohl eine Auswahl seiner Dauer- und Wechselaustellungen als auch das LeMO, das "Lebendige Museum Online". Letzteres ist eine Darstellung der Geschichte Deutschlands von 1900 bis zur Gegenwart und bietet in einzelnen Themenabschnitten, wie beispielsweise dem Dritten Reich, Artikel, Bilder und ausgewählte Multimediadokumente zum jeweiligen Thema. Ergänzt wird der Inhalt durch Karten- sowie Statistikmaterial und eine Chronik. Zur Betrachtung der Seite empfiehlt sich das Vorhandensein der Software Quicktime und RealPlayer.

www.dhm.de

 

Deutsches Auswandererhaus

von Matthias Wittschieben

 

Das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven ist als Erlebnismuseum konzipiert und wirbt damit, als solches größtes zum Thema Auswanderung auf dem Kontinent zu sein. Ein Besuch dieses Hauses lohnt sich allemal, denn sein Konzept ist ein wirklich gutes. Nach Betreten des Museums begibt man sich auf die Spuren der 7 Millionen europäischen Auswanderer, die den Kontinent über Bremerhaven in Richtung Übersee verließen. Der Besucher vollzieht die Stationen der Auswanderung vom Abschiednehmen über die Schiffsfahrt bishin zur Ankunft in New York, wo er eine Aufnahmeprüfung zu bestehen hat, Schritt für Schritt nach.

Weiterhin bietet das Auswandererhaus viele Zusatzinformationen zum gegebenen Thema, ein Kino und das "Forum Migration", in dem man sich auf Spurensuche nach ausgewanderten Vorfahren begeben kann.

www.dah-bremerhaven.de

 

Deutsches Schiffahrtsmuseum

von Matthias Wittschieben

 

Das Nationale Schiffahrtsmuseum der Bundesrepublik Deutschland in Bremerhaven bietet einen vorzüglichen Über- und Einblick in geschichtliche Ereignisse der Seefahrt. Neben den gelungenen Ausstellungen bietet es eine ordentliche Bibliothek mit den nötigen Büchern zum Thema Schiffahrt an.

Auf der schlicht gehaltenen Homepage bekommt man zudem einen Eindruck von der Forschung des Instituts.

http://www.dsm.museum/

 

Focke-Museum

von Matthias Wittschieben

 

Das Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte verdankt seinen Namen seinem Gründer, dem Senatssyndikus Dr. Johann Focke.

Auf der Internetseite des Museums kann man sich über seine Themen informieren. Diese reichen von der Stadtgeschichte über Kunst und Wohnkultur sowie Ur-und Frühgeschichte bis zum Landleben, das in Bremen in einem Bauernhaus von 1586 als erfahrbare Quelle nachvollzogen werden kann. Zudem ist in einem der fünf Museumsgebäude ein Kindermuseum untergebracht, in der die Spielzeugentwicklung vom Mittelalter bis hin zu digitalen Medien beschrieben und erfahrbar gemacht worden ist.

http://www.focke-museum.de/

 

Historisches Museum am Hohen Ufer

 

Eine Übersicht über das Historische Museum in der Nachbarstadt Hannover mit Informationen über aktuelle und dauerhafte Ausstellungen (z.B. Landesgeschichte, Leben auf dem Lande etc.) sowie das Museum selbst:

www.hannover.de/hist_museum/index.html

 

Museum und Park Kalkriese

von Torben Voelkel

 

Die neue Internetpräsenz des Museums Kalkriese, dem vermuteten Ort der Varusschlacht, verheimlicht nicht ihre kommerzielle Ausrichtung. Dennoch sehenswert und informativ wird in verschiedenen Artikeln über Archäologie, Zeit, Römer und Germanen berichtet.

www.kalkriese-varusschlacht.de

 

Museum Mechanischer Musikinstrumente eröffnet in Königslutter

von Daniel Weßelhöft

 

Am 3. Juli 2005 eröffnet in Königslutter das Museum Mechanischer Musikinstrumente. Die zu sehenden und zu hörenden Objekte rangieren von der Spieluhr bis zur Karusselorgel, vom Pianola bis zur Wurlitzer-Jukebox. Die Instrumente, sie entstammen einer ehemals privaten Sammlung, sind allesamt spielbereit und werden bei Führungen auch eingeschaltet.

Die Museumsleiterin ist übrigens Britta Edelmann, ein ehemaliges Mitglied des Historischen Seminars und Vorsitzende von Klio e.V.

www.museen-koenigslutter.de

 

Imperial War Museum

 

Das Imperial War Museum in London widmet sich dem "understanding of the history of modern war and ‘war-time experience’". Auf der inhaltsreichen Internetseite finden sich Informationen zu den ständigen Ausstellungen, sowie zu speziellen Veranstaltungen und Ereignissen, den Archiven etc. in den vier verschiedenen Standorten des IMW.

Weiterhin bietet das Museum online Lernprogramme und jede Menge Wissen zur neueren Kriegsgeschichte des britischen Empire.

www.iwm.org.uk

 

Internet Archive

von Kai Drewes

 

Wer kennt es nicht, das Problem, aus dem Internet nicht verlässlich zitieren zu können, weil ein eben noch vorhandener Seiteninhalt anderntags schon wieder ganz anders ausschaut oder auch gar nicht mehr da ist. Ein klein wenig Abhilfe verschafft das Internet Archive, das Screenshots alter Internetseiten von bestimmten Zeitpunkten bereithält, also so etwas wie das Gedächtnis des Internets darstellt - aber selbstverständlich kein vollständiges, und ein willkürliches dazu. Einfach einen URL eingeben und auf "Take me back" drücken, und längst Vergessenes kommt wieder zum Vorschein, so auch frühere Versionen von GiBS.info ...

www.archive.org

 

Staatsarchiv Wolfenbüttel

von Kai Drewes

 

Als Teil des Niedersächsischen Landesarchivs hat das Staatsarchiv Wolfenbüttel einen so genannten Archivsprengel, der das alte Land bzw. den späteren niedersächsischen Verwaltungs- und zuletzt Regierungsbezirk Braunschweig umfasst. Neben dem behördlichen Schriftgut befinden sich in Wolfenbüttel auch nichtstaatliche Bestände, z.B. Nachlässe und Archive adliger Familien der Region.

Bekannteste Archivalie des Staatsarchivs ist zweifellos die Heiratsurkunde von Otto II. und Theophano aus dem Jahre 972, die als "schönste und wertvollste Urkunde des europäischen Mittelalters" gilt und für das UNESCO-Weltkulturerbe vorgeschlagen worden ist.

www.staatsarchive.niedersachsen.de/master/C31689_N14554_L20_D0_I503.html

 

Archiv der TU Braunschweig und Vieweg-Archive

von Kai Drewes

 

Das Universitätsarchiv übernimmt für die TU Braunschweig die Aufgaben eines Staatsarchivs und sammelt und erschließt dementsprechend Schriftgut der TU-Organe und -Einrichtungen, wozu auch die Verfasste Studierendenschaft gehört. Darüber hinaus werden u.a. auch Nachlässe von Hochschulmitgliedern und das Schriftgut hochschulnaher Gesellschaften und Verbände gesammelt. Angesiedelt ist das Universitätsarchiv in der Universitätsbibliothek der TU Braunschweig.

www.biblio.tu-bs.de/universitaetsarchiv

Ebenfalls Teil der Universitätsbibliothek sind die Vieweg-Archive. Dabei handelt es sich um das Brief-, Verlags- und Bucharchiv des von 1799 bis 1974 in Braunschweig ansässigen, vor allem im 19. Jahrhundert sehr renommierten Vieweg-Verlages. Das umfangreiche Briefarchiv (mit Briefen u.a. von Hans Christian Andersen, Justus von Liebig und Albert Einstein) ist durch eine über das Internet zugängliche Datenbank erschlossen.

www.biblio.tu-bs.de/vieweg-archive

 

NY Times online

von Matthias Wittschieben

 

Die New York Times stellt ihr Archiv von 1851-1980 frei zur Verfügung.

Die Möglichkeit, diese Ouellen zu nutzen, sollte man wahrnehmen.

http://query.nytimes.com/search/query?frow=0&n=10&srcht=s&query=&srchst=p&submit.x=10&submit.y=14&submit=sub&hdlquery=&bylquery=&daterange=full&mon1=01&day1=01&year1=1981&mon2=10&day2=29&year2=2007

 

Times Digital Archive

von Matthias Wittschieben

 

Die London Times stellt ihre Archive zur Verfügung. Um diesen reichhaltigen Fundus zu nutzen, muss man sich allerdings, so man nicht vom Uni-Netz aus zugreift, kostenlos registrieren:

www.nationallizenzen.de/anmeldung/privatpersonen/s/ind_inform_registration

Der Zugriff vom Uni-Netz erfolgt über http://infotrac.galegroup.com/itweb/tubs?db=TTDA

 

Europeana.eu

von Matthias Wittschieben

 

Die digitale Bibliothek Europeana.euhttp://www.europeana.eu/ ist nach anfänglichen Problemen online gegangen. Das EU-Projekt möchte den kulturellen Schatz europäischer Bibliotheken digital erfassen und zentral zugänglich machen.

Der Benutzer wird aufgefordert, selber auf Entdeckungstour zu gehen und sich mit anderen Nutzern zu verknüpfen. Die somit gewährleistete Interaktivität weckt die Neugier und befeuert weitschweifendes Suchen und Entdecken im digitalen kulturellen Erbe Europas.

Diese ständig im Wachtum begriffene Plattform bietet multimediale Möglichkeiten, um sich durch Videos, Audiodateien oder einfach nur Text mit dem gewünschen Thema auseinander zu setzen.

Zwar befindet sich das System noch in der Beta-Phase, doch trotzdem ist dieses ergeizige Projekt schon jetzt (Stand: 23. April 2009) einen Besuch wert.

http://www.europeana.eu

 

45. Deutscher Historikertag in Kiel

von Christian Götter

 

Die Internetpräsenz des Historikertags 2004 in Kiel bietet nicht nur das Programm und einige zusätzliche Daten zu diesem Ereignis, sondern auch zahlreiche Informationen zum dortigen historischen Seminar und der Stadt selbst. Des weiteren kann man die archivierten Aufzeichnungen der gehaltenen Vorträge bequem herunterladen. Eine ausführlichere Rezension zu der Sektion 'Geschichte der Kriegsberichterstattung' findet man hier:

http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=443

Die Internetpräsenz zum Historikertag selbst:

www.historikertag.uni-kiel.de